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Ratgeber

Was passiert mit meiner Software, wenn du aufhörst?

Eine völlig berechtigte Frage bei einem Einzelunternehmer — und ich beantworte sie lieber selbst, ehrlich, als sie wegzulächeln. Kurz: Deine Daten gehören dir und du kommst jederzeit raus. Die laufende Lösung hängt an mir, das ist der ehrliche Haken. Hier steht, wie ich das Risiko klein halte.

Wer Software von einem einzelnen Menschen bezieht statt von einem großen Anbieter, stellt sich zu Recht die Frage: Was, wenn der eine Mensch krank wird, keine Zeit mehr hat oder schlicht aufhört? Das nennt man das „Bus-Faktor"-Risiko — und es wegzureden wäre genau die Unehrlichkeit, die ich vermeiden will. Also ordne ich es offen ein.

Was dich in jedem Fall absichert

Der wichtigste Punkt zuerst, weil er die Angst entschärft: Deine Daten gehören immer dir. Du kannst sie jederzeit exportieren — nicht nur bei einer Kündigung, sondern grundsätzlich. Das heißt: Selbst im schlimmsten Fall sitzt du nicht auf verlorenen Daten fest. Du hast deine Bestände, Kunden und Listen in einem gängigen Format in der Hand und kannst damit zu einer anderen Lösung wechseln.

Das ist der entscheidende Unterschied zu echtem Lock-in: Eingesperrt wärst du nur, wenn deine Daten bei mir gefangen wären. Sind sie nicht. Nicht eingesperrt zu sein ist die beste Absicherung gegen einen Anbieter-Ausfall — bei mir genauso wie bei jedem großen Tool.

Wie ich das Risiko aktiv klein halte

Absicherung ist die eine Hälfte, Vorbeugung die andere. Konkret:

  • Deine Lösung bleibt einfach. Ich baue, was dein Problem löst, nicht ein überladenes System — was schlank ist, kann im Ernstfall leichter von jemand anderem übernommen werden.
  • Du kannst jederzeit kündigen. Du bist nie an eine lange Laufzeit gebunden, die dich an mich fesselt, solange es läuft.
  • Du bekommst deine Daten ohne Hürden. Kein Druckmittel, keine Verzögerung — der Export ist Teil des Deals, nicht eine Gunst.

Der ehrliche Vergleich

Ein großer Anbieter fällt nicht an einer einzelnen Person aus — dafür kann er die Preise verdoppeln, Funktionen streichen oder dein Tool ganz einstellen, ohne dass du mitreden darfst. Auch dort bist du also abhängig, nur von etwas Unpersönlicherem. Bei mir ist die Abhängigkeit persönlicher, aber dafür hast du einen direkten Ansprechpartner und kannst jederzeit gehen. Beide Wege haben ein Risiko — meine Antwort darauf ist Transparenz und Datenfreiheit, nicht das Versprechen, dass nie etwas passieren kann.

Wenn dir maximale Unabhängigkeit wichtiger ist als ein laufend betreuter Dienst, ist der Besitz des Codes über einen Werkvertrag der bessere Weg — auch das ordne ich ehrlich ein: Gehört mir der Code, wenn ich kündige? →